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Knackbraun u n d gesund in den Sommer

April 28, 2019

 

UVA Strahlen:

Eselsbrücke “A” wie "Altern" und "Allergien" !

UVA-Strahlen dringen durch die Wolkendecke, wirken auch im Schatten

und umgeben uns zu 95 %.

Sie dringen bis tief in die Dermis, die unterste Hautschicht, produzieren freie Radikale und können Zellen langfristig verändern.

Folgen: Hauterschlaffung, Faltenbildung durch Kollagenschädigung, Hautrötung, Juckreiz, kleine Bläschen, Lichtdermatose, Hautflecken, Hautkrebs

 

UVB Strahlen:

Eselsbrücke “B” wie “Brand” oder “bronze Haut”

Umgeben uns mit “nur” 5% und können NICHT durch Wolken

oder Glas dringen,aber durch die Epidermis

– die oberste Hautschicht.

Folgen: Sie sorgen sowohl für den begehrten gebräunten Hautton,

wie auch Sonnenbrand, ebenfalls allergische Reaktionen und Hautkrebs

 

UVC Strahlen:

werden von der (noch vorhandenen?) Ozonschicht blockiert

 

Unterschied mineralischer und chemischer Filter:

 

Chemische Filter haben viele Schattenseiten:

Ethylhexyl Methoxycinnamate ist eine synthetisch produzierte Substanz aus Zimtsäure: cinnamon = Zimt,

Octinoxate und Benzophenon können Allergien hervorrufen

und hormonartig (östrogenähnlich) wirken.

Sieh dir das Etikett deines Sonnschutzmittels genau an

und vermeide u.a. Inhaltsstoffe die das Wort “benzo” beinhalten

und wie oben erwähnt den Stoff Ethylhexyl Methoxycinnamate.

Benzophenone werden auch als Hilfsmittel bei der UV-Härtung

von Industrielacken und Beschichtungen verwendet

und schützt Druckfarben vor dem Verblassen.

Diese Stoffe werden auch in dekorativen Kosmetika,

Shampoos, Duschgels, Parfüms verwendet.

 

Chemische UV-Filter dringen in die Haut ein :-(

 

Sogar Studien aus dem Jahr 2001 wiesen schon nach,

das diese Substanzen wie das weibliche Hormon Östrogen

wirken können.

Die möglichen Folgen:

Fruchtbarkeitsstörungen, Fettleibigkeit, Brustkrebs, Eierstockprobleme,...

Chemische LSF könne vor Sonnebrand schützen, aber nicht unbedingt vor Hautkrebs. Meiner Meinung nach darf man die jüngsten Studien nicht unter den Tisch fallenn lassen, die folgendes ergaben:

Die Zahl der Melanome bei Männern, die regelmäßig Sonnenschutzmittel verwendeten stieg und die Häufigkeit von Basalzellkrebserkrankungen bei Frauen ebenfalls.

Ja, ich weiß, es gibt viele Unsicherheitsfaktoren bezüglich

"wie intensiv und richtig haben die Probanden sich wirklich eingecremt"

"wie sehr wurde die Haut dieser Menschen schon in der Kindheit vorgeschädigt"

...aber auch

"wieviel Chemie haben diese Menschen schon auf ihre Haut und somit in ihren Körper "hineingeschmiert", um langfrisitg Schäden davon zutragen" etc.

Meine Meinung:Nicht außer acht lassen und im Hinterkopf behalten!

 

Öko Test hat schon (!) 1998 erstmals nachgewiesen,

dass Lichtschutzfiltersubstanzen in der Muttermilch nachgewiesen werden konnten.  Mahlzeit !

 

Ein weiteres erschreckendes Beispiel:

1ml Sonnenmilch mit chemischen Lichtschutzfiltern auf 1 Liter Meerwasser führen dazu,

dass rote Korallen innerhalb weniger Tage

ihre leuchtend rote Farbe verlieren :-(

 

Diese Substanzen absorbieren UV Strahlen

indem sie mit der Haut reagieren

und das Licht in Wärme und Infrarotstrahlen umwandeln.

Und jetzt wirds interessant:

Dieser Prozess dauert ca. 30 Minuten, weshalb immer empfohlen wird sich eine halbe Stunde vorm Rausgehen einzucremen. Ha !

Und damit ist die Vitamin D Produktion des eigenen Körpers unterbunden mit dem

“schon drinnen eincremen weil es sonst nicht wirkt”...

 

Chemische Sonnenfilter sind NICHT notwendig !

 

weil es auch mineralische Filter gibt:

Diese bleiben als mineralische Plättchen in Form einer Gitterstruktur an der Hautoberfläche haften,sie weisen das Licht ab, reflektieren es, und sind SOFORT wirksam !

Kein “Vorher-eincremen” mehr !

Zink ist unser guter Verbündeter und ein wichtiger Schutz

gegen Hautalterung.

Zinkoxid  wird daher als mineralische Filter in guten Sonnencremen verwendet, denn es kann UVA und UVB gleichmässig abdecken.

Es sollte unbedingt in deinen Sonnencremen enthalten sein.

Zink legt sich als Gitterstruktur auf die Hautoberfläche

und bewirkt eine Lichtreflexion.

Entfernung erfolgt durch übermässiges Schwitzen und mechanischem Abrubbeln. Das heisst: Nachcremen ist bei allen Sonnenschutzmitteln notwendig, wenn du länger im Wasser warst oder Sport getrieben hast, stärker schwitzt und weiterhin in der Sonne bleiben willst.

 

Sonnencremen dürfen allgemein als wasserfest deklariert werden, wenn der Sonnenschutz 2x 20 Minuten hält nach Aufsprühen (!) von Wasser...

Nach 4x 20 Minzten darf sie sich "extra wasserfest" nennen...

 

Eine tolle Website um sämtliche Produkte zu überprüfen :

www.codecheck.info

 

Supplemente:

Zusätzlich kann die Einnahme von Carotin die Widerstandsfähigkeit der Haut enorm erhöhen.

Natürliches Vorkommen:

Im Unterschied zu Vitamin A, das aus tierischen Quellen stammt, kommt Beta-Carotin in nennenswerten Mengen nur in Pflanzen vor. Geringe Konzentrationen an Beta-Carotin findet man auch in Eidotter, Milchprodukten und in Fisch (z.B. Lachs). Besonders viel Beta-Carotin enthalten orangefarbene, rote und tiefgrüne Gemüsesorten (z.B. Karotten, Kohl, Spinat, Paprika, Tomaten) und orangefarbene Obstsorten (z.B. Marillen und Mangos).

Beta-Carotin hat antioxidative Eigenschaften. Es fängt freie Radikale ab und schützt so z.B. Körperzellen vor Oxidation und Schädigung. Bei regelmäßiger Aufnahme von Beta-Carotin kann ein leichter Sonnenschutzeffekt erreicht werden der in etwa etwa einer 4 fachen Erhöhung des körpereigenen Lichtschutzes entspricht Keinesfalls kann Carotin jedoch alleine als Sonnenschutz dienen.

Ich nehme 1-2x/ Woche eine Multicarotinkapsel ein um mich zusätzlich zu schützen. Durch viele Bewegungsstunden draussen und mein aktives Familienleben mit unseren Kindern,

sind wir sehr viel an der frischen Luft und da ist es das A und O

in dieser Hinsicht vorzusorgen.

 

Menschen die zu Sonnenallergien und empfindlicher Haut neigen sollten weiters auf ausreichend Kalziumzufuhr achten

(der tägliche Bedarf liegt ca. bei 1500mg)

und zusätzlich jeden 2. Tag wenigstens ein Supplement nehmen,

da die wenigsten Menschen mit der Ernährung die notwendige Kalziumenge aufnehmen.

Reaktionen der Haut durch Sonneneinstrahlung kann durch Kalcium positiv beeinflusst werden. Kalcium wird vom Körper allerdings nur in Verbindung mit Vitamin D gespeichert. Wer einer Sonnenallergie mit Kalcium vorbeugen möchte, sollte parallel auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Vitamin K2 achten, welches das Kalzium in die Knochen transportiert –

in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Lebensmitteln

wie Thunfisch, Kalbsfleisch, Milch oder Eier – achten.

Ich empfehle als Supplement die Sangokoralle, da sie ein optimales Verhältnis von Magnesium und Kalzium beeinhaltet.

Keine billigen Brausetablettenprodukte aus den Drogeriemärkten !

Die Bioverfügbarkeit (also Aufnahmefähigkeit des Körpers)

ist grottenschlecht und die Herkunft meist auch ....

darum ja auch so billig ;-)

Brausetabletten empfehle ich an sich überhaupt nicht.

Vitamin D nehme ich aus diesem Grund auch im Sommer ein - allerdings niedriger dosiert.

Eine Liste sämtlicher Supplemente die ich selbst verwende und empfehlen kann, aufgrund ihrer Dosierung und Qualität und Preis-Leistungsverhältnis, findet ihr am Ende dieses Artikels.

 

Kleidung und Flüssigkeit:

Eine Kopfbedeckung schützt ebenfalls vor übermäßiger Erhitzung wenn man längere Zeit in der prallen Sonne ist.

Ich habe schon öfter miterlebt wie Kinder am Abend

über leichte Übelkeit und Kopfschmerzen geklagt haben.

Die typischen Anzeichen für zuviel Sonnen- und Hitzekonsum ohne vorbeugende Maßnahmen.

Oft die Folge von leichtem Wind, der die Temperaturen nicht so heiss empfinden lässt, keine Kappe, keinen Hut auf und

ab und zu nur einen Schluck aus der Limonadenflasche.

Gerade Kinder wissen nicht um die Gefahren die drohen können

und müssen besonders geschützt werden von uns Erwachsenen

indem wir sie darauf aufmerksam machen genug Wasser zu trinken

– immer wieder - aus der Sonne zu gehen und auch mal im Schatten zu sitzen. Die Zeit die wir im Wasser und auf Spielplätzen oder bei Spaziergängen sowieso in der Sonne verbringen, ist auf alle Fälle ausreichend und bedarf bewusster Abgrenzung.

 

Nutze die Möglichkeit deine LICHTSCHWIELE aufzubauen !

Es gibt eine eigene Lichtschwiele die jeder individuell aufbauen kann.

Sie kann doppelt so dick werden wie die Haut selbst.

Wie baust du sie auf?

Beginne im Frühling dich vermehrt der Sonne auszusetzen

und so den körpereigenen Schutz aufzubauen.

Nicht zuviel aufeinmal, aber stetig, sodass zwar ein Reiz gesetzt wird

(wie im Training, wie in der Ernährung, wie beim Mentaltraining ;-)

aber KEINE Entzündung ausgelöst wird.

Eine Rötung der Haut ist eine beginnende Entzündung !

 

Unser eigener Lichtschutz kann allerdings erst

ab dem 3. Lebensjahr aktiv werden.

 

Ungeschützter Aufenthalt in der Sonne

für deine Vitamin D Produktion:

Wenn du dich selbst gut kennst, weisst du wielange du draussen bleiben kannst, bevor du eine leichte Rötung bekommst.

Wenn du es nicht weisst, dann klebe dir eine Sticker oder ein Pflaster

auf deine Haut im gesicht oder auf das Dekollte

und geh bei strahlendem Sonnenschein für 15 Minuten raus.

Betrachte deine Haut unter dem Sticker im Vergleich zur umliegenden Haut.

Siehst du schon einen Unterschied?

Pünktchen, minimale Rötung?

Je nachdem kannst du die ungeschützte Sonnenzeit

auf 20 bis max. 30 Minuten ausweiten

oder auf 10 Minuten verkürzen. Je mehr nacke Haut,

desto besser kann dein Körper darauf reagieren und Vitamin D produzieren. Der beste Sonnenstand dafür ist allerdings im Sommer

zwischen 10 Uhr und 16 Uhr in unseren Breitengraden

– wie gesagt für 10-15 Minuten je nach Hauttyp.

 

Ich creme mich und unsere Kinder aus diesem Grund

immer erst 10 Minuten nachdem wir am Ort angekommen sind ein.

Auch im Urlaub in heisseren Ländern. Unsere Kinder sind eher helle Hauttypen, durch die sehr häufige Sonnenexposition aber ziemlich unempfindlich. 2-3 x eincremen an einem Badetag reichen bei ihnen vollkommen aus um KEINE leichte Rötung zu bekommen

– plus folgende Punkte die wir beachten:

 

Die wichtigsten Punkte für sorgenfreies Sonnenvergnügen

und gesunde, braune Farbe:

 

+ beginne im Frühling rechtzeitig immer wieder draussen zu sein

um deine Lichtschwiele aufzubauen -am besten verbindest du das gleich mit einer kurzen Bewegungseinheit oder Gartenarbeit;-)

 

+creme dich nie sofort beim Rausgehen ein, da dein Körper sonst kein Vitamin D produzieren kann und du auch keine Lichtschwiele aufbauen kannst !

 

+achte bei Sonnenschutzmittel auf ausschließlich mineralischen Filter ! Lies die Inhaltsstoffe der Verpackung aufmerksam durch !

Zinkoxid st ein MUSS-Bestandteil einer guten mineralischen Sonnencreme !

 

+von Frühling bis Herbst Multicarotin supplementieren

1x/ Woche in Österreich, jeden 2. Tag in südlichen Ländern

und hin und wieder 200ml  frisch gepressten Karottensaft

mit 1 TL Leinöl oder Kokosöl..das hat dieselbe Wirkung

 

+ eine Einnahme von Kalzium wirkt zusätzlich besonders gut prophylaktisch gegen Sonnenallergien und bei Menschen

mit sehr empfindlicher Haut.

 

+ bei längerem Sonnenaufenthalt: Kopfbedeckung verwenden

 

+ Aufenthalt im Schatten bevorzugen wenn möglich.

Fixe Liegeplätze im Bad/am See/am Meer nie in der prallen Sonne

 

+ bei sehr empfindlicher, heller Haut rate ich zusätzlich sehr leichte,

aber langärmlige Shirts anzuziehen und mit einem breiteren Hut auch den Nacken zu schützen

 

Eine Liste sämtlicher Supplemente die ich verwende

und meinen Kunden empfehle

findet ihr

HIER .

 

 

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