© 2017 by fitnesstina created with wix.com

  • Instagram
  • Facebook App Icon

Der durchlässige Darm - leaky gut - ein unterschätztes Phänomen unserer heutigen, schnellebigen Ernährungsweise

May 24, 2018

 

Die meisten Erkrankungen gelten in der symptomorientierten Schulmedizin als unheilbar, wie Allergien und Autoimmunerkrankungen.

Dabei könnte man das Leaky Gut Syndrom gut therapieren und die entsprechende Krankheit könnte sich bessern.

Die Symptomatiken eines Leaky Gut Syndroms können sehr vielfältig sein:

  • Chronische Gelenkschmerzen

  • Chronische Muskelschmerzen

  • Konzentrationsstörungen

  • Blähungen

  • Migräne

  • Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen

  • Nervosität

  • Akne

  • Ekzeme

  • Ein schwaches Immunsystem

  • Immer wieder kehrende Blasen- oder Vaginalinfekte

  • Chronische Müdigkeit

  • Unverträglichkeiten verschiedener Lebensmittel

  • Reizdarmbeschwerden und vieles mehr

Da viele dieser Symptome nicht unbedingt mit einem kranken Darm in Verbindung gebracht werden, kommen Betroffene auch meist gar nicht auf die Idee, etwas für ihr Verdauungssystem zu tun, um eine Besserung herbei zu führen.

So können sich im Lauf der Jahre ernsthafte Beschwerden entwickeln wie chronisch entzündliche Darmerkrankungen

(Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) die mit dem Leaky Gut Syndrom in Verbindung gebracht werden.

Genauso Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen.

 

Das Leaky Gut Syndrom aber ist heilbar, so dass sich auch die mit ihm im Zusammenhang stehende Krankheit bessern kann, sobald sich der Darm wieder regeneriert hat.

Die Darmschleimhaut stellt eine Barriere zwischen dem Darminhalt und dem Blutkreislauf dar. Wenn die Barriere intakt ist, lässt die Darmschleimhaut nur Wasser und die benötigten Nährstoffe in den Blutkreislauf passieren.

Beim Leaky Gut Syndrom aber weist die Darmschleimhaut plötzlich Lücken auf, so dass jetzt auch Stoffe in den Blutkreislauf gelangen können, die dort auf keinen Fall hingehören und normalerweise mit dem Stuhl ausgeschieden werden sollten.

Dabei handelt es sich um Giftstoffe, Pilze, Pilztoxine und andere unvollständig verdaute Stoffe. Nimmt das Blut nun diese Substanzen auf, klingeln sämtliche Alarmglocken des Immunsystems.

Um die Eindringlinge zu vernichten, kommt es zu Immunreaktionen. Entzündungsstoffe werden ausgeschüttet und gleichzeitig bildet der Organismus Antikörper gegen die Fremdstoffe. Das ist häufig der Beginn unterschiedlicher Allergien.

Da die Struktur der Fremdstoffe in manchen Fällen auch körpereigenem Gewebe ähnelt, kann es von Seiten des Immunsystems nun zu Verwechslungen kommen. Es greift eigene Zellen an, im Glauben, es handle sich um einen der Eindringlinge. Eine Autoimmunerkrankung kann entstehen.

 

Zu den Autoimmunerkrankungen zählen

so weit verbreitete Beschwerden wie das Rheuma

( rheumatoide Arthritis ),

die chronische Schilddrüsenentzündung Hashimoto

oder auch Autoimmunerkrankungen der Haut.

Auch die Multiple Sklerose und die Sarkoidose

(Lunge, Augen, Bindegewebe) gehören dazu, eventuell Morbus Bechterew sowie die bereits genannten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa uvm.

 

Ernährung

Das Leaky Gut Syndrom ist zumeist die Folge des üblichen modernen Lebensstils, denn dieser schädigt nachweislich die Darmbarriere.

Allen voran z.B. alle Mehlprodukten , die Lektine enthalten! Also Nudeln, Gebäck,Weizenprodukte wie Couscous,…

Oft zeigt sich, dass Menschen mit einem Leaky Gut Syndrom gerne viel Zucker und isolierte Kohlenhydrate ( weisser Reis, Weissmehlprodukte wie Brot, Nudeln etc.) konsumieren und gleichzeitig wenig Ballaststoffe und Gemüse verzehren.

Meist werden dann auch noch die falschen Fette gegessen

(viel Wurst, Käse, sowie raffinierte Pflanzenöle – alles Omega 6 hältige Nahrungsmittel, die für erhöhte Entzündungswerte verantwortlich sind und für das meist falsche Verhältnis von den Lipoproteinen HDL und LDL ) und alkoholische Getränke genossen .

Eine solche Ernährung öffnet dem Leaky Gut Syndrom Tür und Tor.

Wenn überdies eine Empfindlichkeit gegen Gluten und Kasein (Milcheiweiss) vorliegt, dann beschleunigen Milch- und Getreideprodukte die Entwicklung des Leaky Gut Syndroms.

 

Alkohol

Man weiss, dass Alkohol die Darmbarriere schädigen kann. Insbesonders dann, wenn regelmässig viel Alkohol getrunken wird. Zwei alkoholfreie Wochen braucht es mindestens, bis überhaupt erst die Regeneration der alkoholbedingten Darmschleimhautschäden einsetzen kann.

 

Medikamente

Viele Medikamente greifen die Darmschleimhaut an und irritieren die Darmflora. Dazu gehören zuallererst natürlich Antibiotika, die nicht nur schädliche, sondern auch gesundheitsfördernde Bakterien töten. Sie dezimieren auf diese Weise die Darmflora, womit ein wichtiger Schutzschild der Darmschleimhaut beeinträchtigt wird.

Die häufige Folge einer Antibiotikatherapie ist daher eine Pilzinfektion (Candida ).

Denn kaum sind die schützenden Bakterien der Darmflora mengenmässig reduziert, siedeln sich Pilze an (denen Antibiotika nichts anhaben können) und vermehren sich rasant.

 

Stress

Auch Stress kann – besonders in Kombination mit Alkohol, Zucker und Medikamenten – zu Candidabefall führen und auf diese Weise die Darmschleimhaut schädigen. Aber auch ohne Candida gelten anstrengende Stressphasen, die mehrere Wochen oder gar Monate anhalten, als Risikofaktor für das Leaky Gut Syndrom.

Daher kommt es nicht selten nach besonders stressigen Phasen zu körperlichen Beschwerden. Insbesondere Trauer, Trennung vom Partner, Mobbing bei der Arbeit, aber auch Panik- und Angstzustände führen zu derartigen Stressphasen.

 

Vitalstoffmängel

Vitamin A ist unerlässlich für die Gesundheit der Schleimhäute im gesamten Organismus und so auch für die Prävention eines Leaky Gut Syndroms – besonders enthalten in Leber, Meeresfischen, Milchprodukten, Eigelb, gelben und roten Gemüsesorten, Spinat, Brokkoli, Kirschen, Grapefruit oder als Multicarotinsupplement.

 

Zink ist für die Regeneration und Heilung der Darmschleimhaut erforderlich. Fehlt Zink, kann sich die Darmschleimhaut nur schlecht erholen.Daher sollte Zink nach einer Darmschädigung oder bei einem Leaky Gut Syndrom (LGS) immer dazugehören ! Zink findet man vor allem in Paranüssen, Gouda, Emmentaler , Rindfleisch und Haferflocken.

 

Darminfektionen sind in den meisten Fällen auch nach der akuten Phase noch lange nicht vorbei. Zwar hat sich die Verdauung wieder einigermassen normalisiert, aber so richtig gut geht es doch noch nicht und oft steht die nächste Immunsystemschwäche vor der Türe.

Möglicherweise ist ein Leaky Gut Syndrom entstanden und verhindert jetzt die endgültige Regeneration.

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Manchmal liegt eine Nahrungsmittelallergie vor, von der man gar nichts weiss. Zwar leidet man an allerlei Beschwerden, kann sie aber nicht zuordnen. Das kann daran liegen, dass sich manche Nahrungsmittelallergien zeitversetzt äussern.

Man isst beispielsweise ein Stück Käse – hat aber erst am nächsten Tag eine verstopfte Nase oder belegte Stimme. An den Käse als möglichen Auslöser denkt man natürlich nicht.

Oder man hat immer wieder Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen, weiss aber nicht, dass man an einer Glutensensitivität leidt und isst weiterhin glutenhaltige Speisen.

Diese regelmässige Belastung des Darmes mit Lebensmitteln, gegen die das Immunsystem mit Abwehrreaktionen vorgeht, kann langfristig die Darmschleimhaut schädigen und ein Leaky Gut Syndrom begünstigen.

 

Der Zonulin-Wert im Blutserum

Wenn im Blutserum der Zonulin-Wert steigt, dann kann auch das ein Hinweis für ein Leaky Gut Syndrom sein. Zonulin ist ein Protein, das die Tight junctions in der Darmschleimhaut öffnen kann und somit die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut verstärkt.

Was aber erhöht die Zonulinwerte dermassen?

Gluten beispielsweise ist ein solcher Stoff, der die Zonulinwerte steigen lässt. Dies geschieht unmittelbar nach dem Verzehr von Weizen und anderen glutenhaltigen Getreidearten. Je mehr Zonulin nun im Blut gemessen werden kann, umso wahrscheinlicher ist ein Leaky Gut Syndrom.

 

Das Leaky Gut Syndrom – Die Massnahmen

 

1. Schutz der Schleimschicht

Verzehr schleimhaltiger oder schleimbildender Lebensmittel die die Darmschleimhaut bei ihrer Regeneration unterstützen:

 

Leinsamenschleim

Schleim liefern zum Beispiel Leinsamen, Flohsamen oder Chiasamen. (Goldener Leinsamen liefert mehr Schleimstoffe als der braune.)

2 EL geschrotete Leinsamen (geschrotete Leinsamen ergibt mehr Schleim als ganze Leinsamen ) mit 300ml Wasser kochen und anschliessend durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch seihen. Fülle den Schleim in eine Thermoskanne und trinke ihn lauwarm über den Tag verteilt z. B. in drei Portionen.

 

Eibischwurzeltee

Auch schleimbildende Heilpflanzen können eingesetzt werden, wie z. B. die Eibischwurzel. Sie wirkt schleimhautschützend und reizlindernd. Damit sich der Schleim aus der Wurzel löst, ist ein kalter Ansatz erforderlich:

Übergiesse  1 TL zerkleinerte Eibischwurzel oder 1 TL Eibischblätter mit einer Tasse kaltem Wasser.

Lass den Ansatz 1 bis 2 Stunden stehen und rühre immer wieder um.

Dann den Ansatz abgiessen und schluckweise trinken.

Für eine Aufbewahrung  ist der Eibischkalttee nicht geeignet. Erwärmung würde den Schleim abbauen und die Wirkung vermindern. Daher wird der Eibischtee auch nicht erwärmt.

 

Süssholzwurzeltee

Süssholz kann die Schleimhaut auch schützen. Die nach Lakritz schmeckende Wurzel normalisiert ausserdem die Schleimzusammensetzung und fördert die Schleimproduktion der Schleimhäute, ohne im Magen die Säurebildung anzuregen. Die Süssholzwurzel wirkt überdies entzündungshemmend und heilend. Süssholzwurzel kommt mittlerweile in sehr vielen Yogi Tees vor. 3 bis 5 Tassen täglich kann man davon trinken.

Nach 4 – 6 Wochen aber sollten man eine mehrwöchige Pause einlegen – wie immer bei stark wirksamen Heilpflanzen.

 

2. Aufbau der Darmflora

Probiotika sind für den Aufbau der Darmflora das A und O. Begleitend können aber auch probiotische Lebensmittel, wie rohes Sauerkraut oder andere fermentierte Speisen eingesetzt werden.

 

Probiotika

Probiotische Darmbakterien können die Darmschleimhautzellen zu einer vermehrten Bildung der Tight Junctions anregen. Die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut verringert sich dadurch wieder. Normalerweise werden Probiotika 1- bis 2-mal täglich zu den Mahlzeiten eingenommen,

wie z. B. Combi Flora SymBio, Flora Bifido Lacto+ von Vitabay

Probiotika sind auch Bestandteil einer Darmsanierung, die auf dreierlei Wegen das Leaky Gut Syndrom bessern kann:

 

Darmreinigung

Neben Probiotika enthält ein Darmreinigungsprogramm zusätzlich Flohsamenschalenpulver und Bentonit. Das Flohsamenschalenpulver bildet einen gut gleitenden Schleim, der die Darmwände sehr schonend reinigt. Dieser Schleim tut der Darmschleimhaut besonders deshalb gut, weil der eigene Mucosa-Schleim nur noch dünn ist.

Bentonit hingegen ist eine Mineralerde, die auf die starke Absorption von Giften aller Art spezialisiert ist und daher die Darmschleimhaut enorm entlastet. Zudem verhindert sie, dass die Gifte in die Blutbahn gelangen. Gebunden an Bentonit werden diese jetzt mit dem Stuhl ausgeschieden.

Eine Darmsanierung dauert - je nach Darmsituation - etwa 1 bis 3 Monate. Probiotika sollten hingegen generell etwa 3 Monate lang eingenommen werden.

 

Präbiotika

Während Probiotika aus probiotischen Bakterien bestehen, handelt es sich bei Präbiotika um Stoffe, die den probiotischen Bakterien als Nahrung dienen.

Präbiotika sind deshalb so wichtig, weil sich in einem angeschlagenen Darm die positiven Bakterien nur sehr zögerlich ansiedeln. Stellt man ihnen jedoch ausreichend hochwertige Nahrung (Präbiotika) zur Verfügung, dann kann sich die Darmflora viel schneller erholen – was beim Leaky Gut Syndrom ganz besonders wichtig ist.

Doch ist ein LGS-Darm gleichzeitig oft auch sehr empfindlich. Falls Sie also Präbiotika einnehmen möchten, sollten Sie dies sehr langsam tun und mit kleinen Dosen starten, um Ihre persönliche Verträglichkeit zu testen. Andernfalls könnte es zu Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden kommen.

 

Candida bekämpfen

Bei einem Leaky Gut Syndrom liegt oft gleichzeitig eine Infektion mit Candida-Pilzen vor, die verhindert, dass sich eine gesunde Darmflora aufbauen kann.

Eine Candida-Infektion kann sich in vielen Symptomen zeigen. Dazu können Darmbeschwerden (Blähungen) gehören, Kopfschmerzen oder auch einfach nur vereinzelt auftretende runde ausschlagähnliche Erscheinungen auf der Haut, die nicht einmal mit Juckreiz einhergehen müssen.

Zur konkreten Diagnose kann man einen Darmflora-Test durchführen lassen (online erhältlich)

Anti-Candida-Massnahmen sind z. B.

  • die Kombination aus Kokosöl und Oreganoöl

  • Olivenblattextrakt

  • Lapachotee

  • Zistrosentee

  • Grapefruitkernextrakt

Man kann sich für eine dieser Massnahmen entscheiden oder aber auch mehrere miteinander kombinieren – abhängig vom Grad der Pilzinfektion.

 

3. Regeneration der Darmschleimhaut

 

L-Glutamin

L-Glutamin ist eine Aminosäure die sich heilend auf die Darmschleimhaut auswirkt.

L-Glutamin kann die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut reduzieren, die Darmbarriere aufrechterhalten und chronische Entzündungsprozesse lindern. Umgekehrt führt ein L-Glutamin-Mangel zu einer Schädigung der Darmbarriere (Leaky Gut) und zu Störungen der Darmfunktion. Ausserdem schwächt ein Mangel an L-Glutamin das Immunsystem und trägt so zu einer erhöhten Infektanfälligkeit bei.

Für den Darm stellt L-Glutamin gar die Hauptenergiequelle dar. Die Darmschleimhautzellen verbrauchen 70 Prozent des gesamten mit der Nahrung aufgenommenen L-Glutamins.

L-Glutamin sollte nicht länger als 8 Wochen eingenommen werden, ohne zwischendurch eine mehrwöchige Pause einzulegen. Bitte  L-Glutamin  nicht mit der Glutaminsäure oder mit dem Geschmacksverstärker Glutamat verwechseln. Beide Substanzen sollten nicht zur Nahrungsergänzung eingesetzt werden.

 

Grüne Säfte

Da grünes Blattgemüse, Gräser und Kräuter schon allein aufgrund ihres hohen Chlorophyll- und Vitalstoffgehalts generell eine stark heilende Wirkung auf die Schleimhäute haben, zusätzlich entgiften und Entzündungen hemmen, sind grüne Smoothies oder grüne Säfte ein wichtiger Bestandteil zur Ausheilung des Leaky Gut Syndroms - jedoch ohne eklatant viel Obst zu den Smoothies zu geben.  Durch die Smoothiebewegung in den letzten Jahren wird viel zuviel Fructose konsumiert, die man niemals essen würde wenn man die Früchte im Ganzen essen würde und die Konsequenzen sind mannigfaltig.

 

4. Hemmung der Entzündung

Beim Leaky Gut Syndrom entstehen grosse Mengen freie Radikale, die den Darm zusätzlich belasten und das Leaky Gut Syndrom noch weiter verschlimmern. Daher sollten Antioxidantien eingesetzt werden, die weitere Schleimhautveränderungen verhindern, freie Radikale eliminieren und antientzündlich wirken.

 

Antioxidantien

Zu den effektivsten Antioxidantien gehören: OPC, Astaxanthin, Glutathion, Moringa, Hanfblattpulver, Kiefernrindenextrakt, Quercetin, Rutin, Hesperidin, Anthocyane und viele mehr.

 

Glutathion ist ein Antioxidans, das der Organismus selbst herstellen kann. Die körpereigene Glutathionproduktion kann durch die Einnahme spezieller Stoffe deutlich gesteigert werden:

Nämlich durch folgenden vier, die selbst ebenfalls antioxidativ wirken: Sulforaphan, Curcumin, Grünteeextrakt.

 

Auch die Mariendistel, die man eher als Lebertonikum kennt, unterstützt die Steigerung des Glutathionlevels. Sie hilft auch dabei, die Leber zu regenerieren, was für den Darm bedeutet, dass er unter einer geringeren Giftbelastung zu leiden hat, besser durchblutet ist und sich schneller regenerieren kann. Andererseits wirkt die Mariendistel antioxidativ und auf die Darmschleimhaut entzündungshemmend.

Natürlich muss man nicht viele verschiedene Antioxidantien einnehmen. Wähle einfach eins oder zwei aus.

 

Erforderliche Begleitmassnahmen

 

Parallel dazu gelten die folgenden Regeln für eine vollständige Heilung des Leaky Gut Syndroms:

 

*Meide Genussgifte (Zucker, Koffein, Nikotin, Süssstoffe,  

  Alkohol und unnötige Medikamente etc.).

*Ernähre dich gesund!

 Eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung 

 sorgt dafür, dass schädliche Darmbakterien und Pilze

 keine Nahrung mehr finden. Der Organismus wird gestärkt

 und die Regeneration der Darmschleimhaut kann

 schneller einsetzen.

*Wähle ballaststoffreiche Lebensmittel. Sie beschleunigen  die Passage des Nahrungsbreis durch den Darm.

 Je zügiger dies geschieht, umso besser für die

 Darmschleimhäute. Denn dann entstehen auch keine Gär-

 oder Fäulnisprozesse und die toxische Belastung der

 Darmschleimhaut bleibt gering.  

 Gut verträglich und gleichzeitig äusserst ballaststoffreich

 sind beispielsweise Kokosmehl, Hanfprotein, Baobab,

 Graspulver und Leinsamenschleim.

*Iss langsam und kau ausreichend.

 Der Körper profitiert von diesem einfachen Tipp enorm, da

 durch das gründliche Kauen weniger Verdauungskraft

 erforderlich ist, gründlicher verdaut werden kann, die

 Gefahr der Entstehung von Fäulnis- und Gärstoffen

 geringer wird und die Vitalstoffresorption verbessert wird.

*regelmässige körperliche Bewegung, da diese den Darm

 in Schwung bringt und die Regeneration der 

 Darmschleimhaut  fördert.

*Trinke  täglich genügend  Wasser – etwa 40 ml pro

  Kilogramm Körpergewicht. Dadurch werden Gift- und

  Schadstoffe schneller ausgeleitet und der Darm wird

  entlastet.

*Ingwertee ist ebenfalls hervorragend für den Darm

 geeignet.

 Er besitzt viele heilende Eigenschaften, wirkt   

  entzündungshemmend und antibakteriell.

*Meide Stress, wann immer möglich und erlerne

  Entspannungstechniken, die nicht allzu lange dauern aber

  sehr effizient sind wie z.B. das Box Breathing oder

  Tactial Breathing,  sodass sich erst gar kein chronischer

  Stresszustand entwickelt.

 

Die Dauer der Regeneration

Die Regeneration eines Leaky-Gut-Syndroms kann mehrere Wochen bis hin zu 18 Monaten in Anspruch nehmen. Habe Geduld, aber auch die nötige Konsequenz.

Da 80 Prozent des Immunsystems im Darm lokalisiert ist, sollte die Gesundheit dieses Organs eindeutig Priorität haben. Sobald der Darm wieder gesund ist, kann der Rest des Körpers nachziehend heilen – ganz gleich, wo dies im Organismus erforderlich ist.

 

 

 

 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

Empfohlene Einträge

I'm busy working on my blog posts. Watch this space!

Please reload