Omega 3 Fettsäuren

Aktualisiert: Aug 15


Warum braucht der Mensch Omega-3-Fettsäuren?

  • entzündungshemmende Wirkung

  • Blutverdünnung (gerinnungshemmend)

  • Stärkung des Immunsystems (auch zur Allergieprophylaxe und-behandlung)

  • hat immensen Einfluss auf die Haut und deren Beschaffenheit

(Stichwörter: Akne - Entzündungsprozesse, Hormone, Pubertät,...)

  • antioxidative Wirkung - wirkt der Zellschädigung und -alterung entgegen

  • Proteinsynthese

  • Zellstoffwechsel

  • für einen regelmäßigen Menstruationszyklus ohne PMS Symptome

  • Halte dir immer vor Augen, dass Fette nicht nur unser Essen um einiges schmackhafter machen, sondern auch positive Einflüsse auf die Gesundheit ausüben.

  • Gefäßerweiterung

  • Blutdrucksenkende Wirkung

  • Vorbeugen von Herzerkrankungen

  • Bildung von Gewebshormonen

  • Einfluss auf die Gehirn- und Netzhautentwicklung bei Kindern

  • eklatant hoher Einfluss auf die Gehirnentwicklung bei Ungeborenen besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel undauch bei heranwachsenden Kindern !!!



Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren zählen zu den

mehrfach ungesättigten Fettsäuren.


Zu den wichtigsten Vertretern der Omega 3 FS gehören:

  • Alpha-Linolensäure (ALA)

  • Eicosapentaensäure (EPA)

  • Docosahexaensäure (DHA)


Was bedeutet essentielle Fettsäure?

Essentielle Fettsäuren, wie die

Omega-3-Fettsäure - Alpha-Linolensäure und die

Omega-6-Fettsäure - Linolsäure,

können vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden.

Die Alpha-Linolensäure wird im Körper in Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure synthetisiert.

Die Docosahexaensäure und die Eicosapentaensäure sind auch als aktive Omega-3-Fettsäuren bekannt.

FAKTEN

Aufgrund der heutigen stark kohlenhydratlastigen und raffinierten Ernährungsweise ist der Anteil an Omega-6-Fettsäuren sehr stark angestiegen. Das Ungleichgewicht zwischen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren ist u.a für zahlreiche Krankheitsbilder und Beschwerden verantwortlich.

Mithilfe der richtigen Lebensmittel kann die Balance wieder erreicht werden

und zahlreiche Krankheiten verbessert werden.

Vor allen Dingen ermöglicht ein gesundes Gleichgewicht Herzerkrankungen sogar vorzubeugen!

Das beste Beispiel für den Zusammenhang zwischen

gesundheitlichem Wohlbefinden und Omega-Fettsäuren

legen die Inuit in Grönland zu Tage. Ein O3 zu O6 Verhältnis von 1:1 ist dort keine Seltenheit. Ihre Ernährung beinhaltet

reichlich fetthaltigen Fisch voller Omega-3-Fettsäuren.

Kurz zum Vergleich: in unserer heutigen westlichen, industrialisierten Welt sind vorwiegend Verhältnisse von 1:15 bis 1:20 zu finden, die u.a. katastrophale Zivilisationserkrankungen wie Thrombosen, Herzerkrankungen uvm. den Weg ebnen.

Omega-3-Fettsäuren dienen nicht nur zur Verbesserung von Krankheiten, sondern auch zur Vorbeugung! Sie können das Wachstum und die Besiedlung von gesunden Bakterien stimulieren, die der Darmgesundheit zugute kommen.

Omega 3 und Allergienprophylaxe

Eine Omega-3-Supplementierung im letzten Schwangerschaftsdrittel kann das Risiko eines allergischen Asthmas bei Neugeborenen verringern.

Des Weiteren kann das Risiko sinken, eine Lebensmittelallergie

im ersten Lebensjahr, wie der Ei-Allergie, zu entwickeln.

Forscher gehen davon aus, dass Omega-3-Fettsäuren

sich auf die Entwicklung des Immunsystems auswirkt,

sodass das Allergierisiko des Kindes nach der Geburt sinken kann.

Menschen mit einem allergischen Asthma haben im Gegensatz zu gesunden Menschen geringere Mengen von Omega-3-Fettsäuren in den Zellen der Nasenschleimhaut.