KEINE ANGST VORM FETT

Aktualisiert: 7. Okt.


(Keine) Angst vorm Fett


Die Wellen schlagen hoch !

Die Meinungen sind vielfältig.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse ändern sich alle 10 Jahre .

Was soll man noch glauben wenn es um unsere Nahrungsfettzufuhr geht?



Ich bin ein Fan von Simplizität – also Einfachheit ;-)


Für großartige Abhandlungen und unendliche Studien, deren Auftraggeber wir oft nicht kennen und schon gar nicht die Voraussetzungen und Ehrlichkeit der Probanden, verweise ich Menschen, die es gerne ganz genau wissen wollen, sich auf die Suche im großen WorldWideWeb zu machen.


Hier ein paar Fakten:

Unser Körper braucht Fett.

Für die Hormonproduktion, geschmeidige Gefäße,…

Unser Körper produziert selbst ca. 2000mg Cholesterin jeden Tag!

siehe dazu auch meinen BLOG Artikel "Cholesterin"

Schluss mit dem Mythen und Märchen.


Es gibt verschiedene Fettarten unterschiedlicher Herkunft, die unterschiedlich wirken und unterschiedliche Aufgaben haben.

Das Problem und die Diskussionen um diesen Makronährstoff begannen mit der Industrialisierung und dem Hineinpfuschen der menschlichen Hand in natürliche Fettquellen.

Diese Tatsache ist auch gleichzeitig schon die Lösung dieses Dilemmas, zu der ich am Ende dieses Artikels nochmal zurückkomme.


Es stellt sich die Frage:

Wieviel brauchen wir und welche Art von Fett ?


Eines ist klar: Der Konsum von ungesunden Fetten, den Omega 6 Fettsäuren, Transfetten, stieg in den letzten 50 Jahren eklatant an durch das Angebot an Fertigprodukten und Essen an jeder Ecke im Allgemeinen.

Sogar ich hatte noch eine Oma, die ein paniertes Wiener Schnitzel in echtem Schweineschmalz schwimmen ließ. Zum Essenfassen setze man sich hin und irgend etwas „to go“ gab es sowieso nicht – außer frisches Obst oder ein Wurst- oder Butterbrot.

Die gängigen, käuflich erwerbbaren Süßigkeiten, mit denen wir geprägt wurden, konnte man an zwei Händen abzählen. Heutzutage kommt man gar nicht nach die ganze Palette durchzukosten.


Jeder der einmal eine reine fette Mahlzeit gegessen hat, weiß,

das Fett alleine anders satt macht, als Kohlenhydrate.

1 Kalorie IST NICHT eine Kalorie!

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Die 3 Makronährstoffe Kohlenhydrate, Protein und Fett triggern Hormone unterschiedlich.

Hormone sind Botenstoffe unseres Körpers, die etwas in Gang setzen!


Der Sättigungseffekt einer Packung Nüsse ist anders als der von Nudeln.

Obwohl der reine Kaloriengehalt von einer Packung Nüsse die der Nudel weit überschreitet, scheinen diese im ersten Moment weniger zu sättigen als das beliebte Mehlprodukt.

(Ich nenne Mehl gerne auch Kohlenhydratpulver - leider mit viel zu wenige Vitalstoffen im Verhältnis zu den Kalorien :-(


ICH bin unter anderem mit Innereien und echtem, guten Fett von Tieren aufgewachsen und liebe auch heute noch das Knochenmark auf einem Low Carb oder Keto Brot und den angenehmen Sättigungseffekt ohne anschließend sehr müde zu werden oder mich total angestopft zu fühlen, wie es bei einem Zuviel an Kohlenhydraten der Fall ist.


Kleiner Input am Rande:

Low Carb bedeutet niedrigster Kohlenhydratanteil und ketogene Ernährung umfasst grob erklärt 70% Fettanteil, 25% Proteinanteil und 5% Kohlenhydratanteil, um den Körper an einen Fettstoffwechsel zu gewöhnen und um die Energie aus Ketonkörpern zu beziehen, die der Körper aus der daraus resultierenden stärkeren Fettverbrennung selbst erzeugt.

Unser Gehirn liebt übrigens Ketonkörper und zieht sie sogar Glukose vor !

Das erklärt den besseren mentalen Fokus im ketogenen Zustand und die erhöhte Konzentrationsfähigkeit.


Der Trick bei fettem Essen (!) ist es, die Kohlenhydrate zu meiden.

Sie wirken wie ein Schlüssel auf alle Zellen und schleusen sämtliche Nährstoffe ein.

Auch das liebe Fett in die Fettzellen.


Wenn diese dann durch vermehrte Aktivität als Energieträger verbraucht werden ist alles gut. Wird es bei den meisten aber nicht.


Wenn jemand ein sehr gutes Körpergefühl hat und nicht von seinen Emotionen oder Glaubenssätzen gesteuert wird („Ich muss immer alles aufessen.“),

bin ich ein Fan von intuitivem Essen.


Die wenigsten Menschen beherrschen diese Art von Ernährung und brauchen hier eine helfende, unterstützende Hand um ihre negativen, über Jahre erworbenen Glaubenssätze sukzessive abzubauen.


Es gibt mehrere Arten von Fett:

  • Gesättigte Fettsäuren

  • Einfach ungesättigte Fettsäuren

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sich wiederum in Omega 3 und Omega 6 aufspalten.


Omega 6 wirkt inflammatorisch, also entzündungsfördernd, was auch seine Berechtigung hat, denn ohne sie würde dein Körper keine Heilungsprozesse in Gang rufen können nach einer Schnittverletzung z.B.


Omega 3 wirkt antinflammatorisch – also wirkt gegen Entzündungen.

v.a. chronische Entzündungsprozesse, die bei vielen mehr oder weniger still im Hintergrund laufen und viele Problemchen im Alltag hervorrufen, die gar nicht damit in Verbindung gebracht werden.

Schmerzende Gelenke, Autoimmunerkrankungen, Allergien, …

3x dürft i